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Zillertaler Heumilchsennerei Fügen

 

Außenansicht_1 Herbst 2010 (1)
Hannes mit Kaese_3

Heumilchsennerei in Fügen

Unser Motto lautet: Natürlicher leben mit Qualität aus der Zillertaler Heumilch-Sennerei.

Erleben Sie die einzigartige original Zillertaler Erlebniskäserei. Es kümmern sich 14 Angestellte um die Milch von 350 Lieferanten aus den Gemeinden des mittleren Zillertals, die miteinander ca 13,5 Mio. Liter reinste Heumilch liefern. Bei unserem Direktverkauf können Sie das ganze Jahr über alle Produkte gleich mit nach Hause nehmen.

Die Bauern sind Bergbauern, deren Arbeit durch die traditionelle Heuerzeugung sehr zeitaufwendig und kraftraubend ist, vielleicht gerade deshalb sind sie mit besonderer Liebe und Sorgfalt bei ihrem Beruf, besser ist wohl gesagt Berufung, denn wer heute noch unter solch schwierigen Bedingungen dieser Aufgabe nachkommt, muss mehr als nur finanzielle Interessen haben. Ohne ihren Einsatz für die Landschaftspflege wäre unser Tal in der heutigen Form nicht bewohnbar.

 

Schaukäserei

Eindrücke der täglichen Arbeit des Käsemeisters sowie alles Wissenswerte rund um die Produktion von Käse werden hier vermittelt. Ein Besuch in der Schaukäserei Fügen lohnt sich für die ganze Familie und bietet immer wieder neue Eindrücke und Informationen über die Veredelung eines unserer wertvollsten Rohstoffe, der Milch. Sie können die Arbeit unseres Käsemeisters live verfolgen und bekommen einen sehr guten Eindruck, wie Käse erzeugt und verarbeitet wird.

 

Käserei Museum

Die Tradition der Käseherstellung hat in den Alpentälern und natürlich auch im Zillertal eine Lange Geschichte. Um neue Nahrungsquellen für die Nutztiere zu schaffen wurden Kühe, Schafe, Ziegen, ja sogar Hühner im Sommer auf die Almen getrieben. Die bei der Almwirtschaft anfallenden Rohprodukte wurden im überwiegenden Falle schon vor Ort verarbeitet –

die komplizierte Transportsituation und der rasche Verfallsprozess der Rohprodukte machten dies nötig.

Wie mit sehr einfachen Gerätschaften und Hilfsmitteln vor ca. 100 Jahren Käse erzeugt wurde, wird im Käsemuseum veranschaulicht. Angefallen ist bei der Almwirtschaft vor allem Milch – oft in relativ großen Mengen. Über Nacht gelagert wurde sie am kommenden Tag entrahmt: Daraus wurde frische Butter gewonnen, oder wenn die Butter eingekocht wurde, Butterschmalz. Da das Schmalz eine größere Haltbarkeit als reine Butter aufweist, finden wir in alten Urbaren vor allem Zinsabgaben in dieser Form.

Als beständigste Form der Konservierung erwies sich allerdings die Käseherstellung. In der primitivsten Form wurde dabei die entrahmte Milch in einem Kessel über Feuer mäßig erwärmt. Im Laufe der Zeit bildeten sich Klumpen an der Oberfläche, die abgeschöpft und in Form gepresst und gesalzen wurden (gelegentlich dann auch geräuchert), nichts weiter. Dieses Produkt nannte man „Sauerkäse“ und dieses stellte auch die überwiegende Zinsabgabe an den Landesfürsten oder sonstige Eigentümer der Alm dar.

Etwas fortgeschrittener war die Beigabe von „Lab“ (Milchsäurebakterien, die ursprünglich durch die Beigabe kleiner Mengen des Kuhpansens erzeugt wurden). Eine komplettere Gerinnung der Milch und eine größere Käseausbeutung waren die Folge. Die verschiedenen Geschmacksrichtungen dieses Käses hingen von der Geschicklichkeit des Senners und vor allem von dem Nahrungsangebot der Kühe auf der Alm ab: Der Geschmack floss direkt von den Wiesenkräutern in den Käse.

Entscheidend für den (auf verschiedenste Arten und Weisen) produzierten „Almkäse“ war also zum einen die unmittelbare Produktion auf der Alm und zum anderen die Verwendung von Rohmilch, die keinerlei Pateurisierungsprozess ausgesezt war. Heute wird die Milch direkt bei den Bauern und im Sommer auch von der Alm abgeholt und in der Sennerei zu den verschiedensten Spezialitäten verarbeitet.

Alle Käsesorten die in der Heumilch-Sennerei erzeugt werden, sind naturnah und aus reinster Heumlich hergestellt!

 

Unsere Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 08.00 – 18.00 Uhr

Samstag von 08.00 – 14.00 Uhr

 

Zillertaler Heumilch Sennerei • Sennereistr. 22 • 6263 Fügen Tel.: 05288/62334 • Fax: 05288/62334-4